Erfolgreich Manifestieren: Das ist das Geheimnis

Kalvin W. Naglic
von Kalvin W. Naglic
23.11.2022

Wir sind hier nicht bei „Wünsch dir was“! Kennst du diesen Spruch oder hat man diesen dir gegenüber sogar schon einmal geäußert?

Als Kinder werden wir noch angeregt, zu träumen. Von allen Seiten werden wir immer wieder gefragt, was wir später einmal werden wollen.

Dabei werden von den Kindern die unterschiedlichsten Wünsche genannt, die man sich nur vorstellen kann.

Eines möchte Feuerwehrmann werden, ein anderer Tierpfleger und wiederum ein anderes hat den Traum, Fußballprofi zu werden.

Sobald wir aber ein gewisses Alter erreichen, wird uns diese Frage nicht mehr gestellt.

Im Gegenteil, uns wird dann gesagt, dass wir aufhören sollen zu träumen. Wenn wir große Träume haben, werden wir aufgefordert, realistisch zu sein.

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Kinder haben eine lebendige Fantasie. Sie geben sich noch Tagträumen hin.

Wir Erwachsenen haben es verlernt zu träumen, weil uns unsere Träume und Wünsche ab einem gewissen Alter ausgeredet wurden.

Die meisten Menschen hören schon im jugendlichen Alter auf zu träumen.

Was aber ganz klar ist, ist, dass wir die Dinge, von denen wir es nicht einmal wagen zu träumen, nie erreichen werden.

Wenn ein 14-jähriges Mädchen, das gerne malt, ständig von seinen Eltern zu hören bekommt, dass es als Künstlerin ohnehin nie eine Karriere machen wird und sich stattdessen auf die Schule konzentrieren soll, werden ihre Wünsche langsam vergehen.

Die Tagträume, in denen sie durch ihre eigene Galerie läuft, werden immer seltener.

Einige Jahre später, wenn sie bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, ist ihr Wunsch, Künstlerin zu werden, nur noch eine vage Erinnerung aus der Vergangenheit.

Als Kind oder Jugendlicher hattest auch du sicher, Poster oder Bilder von deinen Vorbildern im Zimmer zu hängen.

Diese Personen werden „Stars“ genannt, weil man zu ihnen aufsieht wie zu den Sternen am Nachthimmel.

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Es handelt sich dabei um Musiker, Sportler, Schauspieler, YouTuber, Gamer oder auch erfolgreiche Unternehmer.

Kinder sehen zu diesen Personen auf, weil diese ihren Traum leben.

Stars sind ihrem Herzen gefolgt und haben ihre Träume zur Realität gemacht.

Indem Kinder zu diesen Personen aufsehen, halten auch sie sich ihre Träume am Leben.

Aber ungefähr zu selben Zeit, zu der die meisten Menschen aufhören zu träumen, verschwinden auch so langsam die Poster aus ihren Zimmern.

Wenn man „Stars“ fragt, wie sie ihre Träume verwirklicht haben, hört man oft Aussagen wie:

„Ich hatte immer eine klare Vision vor Augen und habe daran geglaubt, diese verwirklichen zu können“, „Es war mein Herzenswunsch und ich ließ mir meine Ziele von niemandem ausreden“ oder „Ich habe mich schon als Champion gesehen, bevor ich der Champion war“.

Wie können wir unsere Träume Wirklichkeit werden lassen? Wie kommen wir in den Besitz oder Genuss von dem, das wir uns wünschen?

Antworten auf diese Fragen finden wir, wenn wir uns mit dem Thema „Manifestation“ beschäftigen.

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In diesem Artikel erfährst du, was Manifestieren ist, du erlernst verschiedene Manifestationstechniken, du erfährst, was man alles manifestieren kann und welche Anfängerfehler du unbedingt vermeiden solltest.

Was ist Manifestieren?

Gibt es etwas, das du dir wünschst? Eine Weltreise, ein neues Auto, deinen Traumpartner, ein Haus am See, einen Beruf, der dich erfüllt, das Bestehen einer Prüfung?

Manifestieren lässt sich als „erfolgreiches Wünschen“ bezeichnen. Manifestieren beschreibt den Vorgang, wie wir die Kraft unseres Geistes nutzen und durch die bewusste Anwendung unserer Gedanken und Gefühle, die Dinge und Umstände in unser Leben ziehen, die wir uns wünschen.

Du sagst jetzt vielleicht: „Ich habe aber gar keine Wünsche!“ – Selbst der Wunsch, keinen Wunsch zu haben, ist ein Wunsch.

Um erfolgreich manifestieren zu können, müssen wir zuerst die Funktionsweise des Gesetzes der Anziehung verstehen.

Was ist das Gesetz der Anziehung?

Auf unserem Planeten gibt es Naturgesetze und Gesetze, die von Menschen gemacht wurden. Den Naturgesetzen können wir uns nicht widersetzen.

Ein solches Gesetz ist etwa die Schwerkraft.

Es ist ganz egal, ob du ein guter oder schlechter Mensch bist, wenn du dich zu weit über das Gitter eines Balkons lehnst, wirst du herunterfallen.

So wie unser Körper dem Gesetz der Schwerkraft unterliegt, so unterliegen unsere Gedanken und Gefühle dem Gesetz der Anziehung. Dabei ist es auch völlig egal, ob wir positive oder negative Gedanken oder Gefühle haben.

Durch die Wirkungsweise des Gesetzes der Anziehung ziehen wir, wie ein Magnet, die Dinge und Umstände in unser Leben, mit denen sich unsere Gedanken und Gefühle beschäftigen.

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Um die Funktionsweise der energetischen Anziehung auf unserem Planeten zu verstehen, sehen wir uns diese anhand eines Radios und Fernsehers an.

Auf beiden Geräten können mehrere Sender empfangen werden.

Nur weil du dir gerade das Programm eines ausgewählten Senders anhörst oder ansiehst, heißt das nicht, dass die anderen Sender nicht existieren.

Gefällt dir das Programm nicht mehr, so kannst du ganz einfach die Frequenz wechseln und empfängst ein völlig anderes Programm.

„Wenn du die Geheimnisse des Universums finden willst, denke in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibration.“ – Nikola Tesla.

Auch wir Menschen sind Sender und Empfänger von elektrischen Signalen. Heutzutage werden diese Signale oft als „Vibes“ bezeichnet. Diese Signale senden wir durch unsere Gedanken und Gefühle aus.

Dir ist es sicher auch schon einmal passiert, dass dich jemand, an den du gedacht hast, nur kurze Zeit später angerufen hat. So etwas ist kein Zufall.

Entweder musstest du an diese Person denken, weil sie, bevor sie dich anrief, schon darüber nachdachte, dich anzurufen und du diese Signale wahrgenommen hast oder sie hat dich angerufen, weil sie die Signale, die durch deine Gedanken ausgesendet wurden, wahrgenommen hat.

Unsere Energie fließt dorthin, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Nun ist es aber so, dass wir Menschen pro Tag angeblich 60.000 bis 80.000 Gedanken haben und nur ungefähr 5 % davon neu sind.

Wenn wir also immer dieselben Gedanken denken, werden wir auch immer wieder dieselben Menschen, Dinge und Umstände in unser Leben zu ziehen.

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Da wir denkende und fühlende Wesen sind, hat das zur Folge, dass wir jederzeit manifestieren. 

Allerdings gibt es 2 verschiedene Formen des Manifestierens.

1. Das bewusste Manifestieren und 2. das unbewusste Manifestieren.

Bewusst zu manifestieren bedeutet, seine Aufmerksamkeit absichtlich auf bestimmte Gedanken zu richten.

Was kann man alles manifestieren?

In Matthäus 7,7 wir diese Frage mit folgenden Worten beantwortet:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? Oder der ihm, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!“

Da deiner Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt sind, sind dir auch beim Manifestieren keine Grenzen gesetzt. Zumindest trifft dies in der Theorie zu.

In der Praxis ist es aber so, dass jeder uns von verschiedene Glaubenssätze in sich trägt, von denen wir so tief überzeugt sind, dass es uns schwerfällt, Widersprüchliches zu manifestieren.

„Geld wächst nicht auf den Bäumen“ oder „Geld muss man sich hart erarbeiten“, sind solche Glaubenssätze.

Und wenn du in einer Familie aufwächst, in der du solche Aussagen von Geburt an immer wieder zu hören bekommst, dann nimmst man diese als Tatsache hin.

leben im hier und jetzt

Wenn sich dann solch eine Person im Erwachsenenalter wünscht, durch eine angenehme Arbeit und mit möglichst wenig Zeitaufwand einen möglichst hohen Gehalt zu erhalten, so wird dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen, solange die Person unterbewusst von den Glaubenssätzen überzeugt ist, die vorhin angeführt wurden.

In Markus 9,23 wird die Frage, was man alles manifestieren kann, mit eindrücklichen Worten beantwortet: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“

Unseren Fokus sollten wir dabei auf das Wort „glaubt“ richten. Denn wenn du etwas bewusst manifestieren möchtest, so musst du auch daran glauben.

Glaube ist die geheimnisvolle, unsichtbare Substanz, die du deinen Wünschen beimischen musst, damit diese Wirklichkeit werden.

5 Methoden, um erfolgreich zu manifestieren

„Erfolgreiches Manifestieren“ könntest du auch „erfolgreiches Beten“ nennen. Zumindest, wenn man unter einem Gebet die Bitte nach der Erfüllung eines Wunsches versteht.

Wenn man betet, spricht man zu sich selbst oder zu Gott, je nachdem, wie man diesen Sachverhalt betrachtet. 

Nun scheint es aber so, dass die Gebete vieler „guter Menschen“ nicht erhört werden und diese im Mangel leben, während „schlechte Menschen“, die nie beten, im Überfluss leben.

Ob Gebete wahr werden oder nicht, ist nicht dem Zufall überlassen.

Hinter allen Vorgängen des Universums steckt ein Gesetz.

Wie schon vorhin erwähnt, wirkt sich das Gesetz der Schwerkraft auf unseren Körper aus, so wie sich das Gesetz der Anziehung auf unsere Gedanken und Gefühle und infolgedessen auf unsere Gebete auswirkt.

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Um erfolgreich zu manifestieren, müssen wir unsere Gedanken und Gefühle in Einklang mit den Schwingungsebenen bringen, auf denen sich unser Wunschgegenstand oder Wunschzustand befindet.

Um dies zu erreichen, müssen wir unser Unterbewusstsein entsprechend beeinflussen.

Dazu können wir einerseits das Mittel der Suggestion nutzen und andererseits unsere Vorstellungskraft.

Das Mittel der Suggestion ist dir vielleicht aus der Hypnose bekannt.

Dabei versetzt der Hypnotiseur seinen Patienten in einen Trance-Zustand, in welchem dieser auf alle Suggestionen des Hypnotiseurs anspricht.

Hat Hypnotiseur dem Patienten zum Beispiel suggeriert, dass er gleich in eine Zitrone beißen würde und lässt ihn stattdessen in eine Banane beißen, so wird der Patient trotzdem mit den gleichen körperlichen Symptomen auf die Banane reagieren, als hätte er in eine Zitrone gebissen.

Und erklärt er dem Patienten, dass er sich in einem abstürzenden Flugzeug befindet, wird dieser sofort eine unglaubliche Angst verspüren und sich womöglich irgendwo im Raum verstecken.

Diese Art von Suggestion ist die Fremdsuggestion. Auch Fremdsuggestion ist ein Mittel, um deine Wünsche erfolgreich zu manifestieren.

erfolgreich manifestieren

Wir beschäftigen uns in diesem Artikel aber mit der Selbst-Suggestion.

Sich selbst etwas zu suggerieren, bedeutet, dass du dein Unterbewusstsein durch das wiederholte Aufsagen von Worten und Glaubenssätzen beeinflusst.

Im Folgenden werden wir dir einige Techniken vorstellen, die dir helfen werden, das Mittel der Suggestion zu nutzen, um deine Wünsche erfolgreich zu manifestieren.

Eine weitere Möglichkeit, unsere Gedanken und Gefühle auf die Schwingungsebene unserer Wünsche zu bringen, ist es, uns unsere Vorstellungskraft zunutze zu machen.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – ist ein altbewährtes Sprichwort.

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Wenn du etwa deine Traumhochzeit manifestieren möchtest, kannst du dir Suggestionen ausdenken, mit denen du dein Unterbewusstsein beeinflussen kannst.

Du könntest beispielsweise ständig den folgenden Satz wiederholen:

„Meine Hochzeit findet auf einem Sandstrand am Meer statt“.

Anstatt das Mittel der Suggestion zu benutzen, kannst du stattdessen auch deine Vorstellungskraft nutzen und deinem Unterbewusstsein deine Traumhochzeit bildlich einprägen.

Du kannst dir bildlich vorstellen, wie du am Strand neben deinem Partner stehst, dieser deine Hände hält und du die Worte hörst „Ihr dürft euch jetzt küssen“.

Und dann versuchen das Gefühl zu erzeugen, dass du in dem Moment – in dem ihr euch zum ersten Mal als Ehepaar küsst – fühlen würdest.

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Dieser Vorgang hinterlässt einen stärkeren Eindruck in deinem Unterbewusstsein, als wenn du dir ständig die Worte „Hochzeit am Strand“ suggerieren würdest.

Am besten lassen sich die folgend beschriebenen Techniken ausführen, wenn du dich in einer ruhigen Umgebung befindest.

Im Schneidersitz auf der Couch zu sitzen oder auch auf der Couch zu liegen, sind hervorragende Positionen, in denen sich dein Körper entspannen kann. Somit hast du mehr Kraft, um dich auf die bildliche Vorstellung zu fokussieren.

Ausgenommen von der Schlaf-Technik kannst diese Techniken aber auch ausführen, während du Zeit vertreiben musst.

Beispielsweise, während du auf den Bus wartest, du dir deine Zähne putzt, sich dein Partner ein Fußballspiel ansieht oder während du im Einkaufszentrum darauf wartest, bis deine Partnerin ihre Shoppingtour beendet hat.

1. Methode: Manifestieren durch bildliche Vorstellung

Für die erste Technik, die wir uns in diesem Manifestation-Guide ansehen, lohnt es sich für dich, dir ein Ritual anzugewöhnen, mit welchem du den Ablauf immer wieder startest.

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Hierzu schließt du deine Augen und begibst dich in die Welt deiner Vorstellung. Anstatt durch deine zwei Augen siehst du jetzt durch das sogenannte „3. Auge“.

  • Stelle dir nun vor, wie du aufrecht dastehst und auf deinen Körper hinunterblickst.
  • Beobachte deine Hände und Finger.
  • Balle deine Fäuste und öffne deine Hände anschließend wieder.
  • Konzentriere dich jetzt auf deine Beine, geh in die Knie und spring dann hoch.

Dieser Ablauf hilft dir dabei, dich völlig in deinen Avatar hineinzuversetzen, mit welchem du dich nun in der Welt der Imagination bewegen wirst.

Diese Welt versuchst du mit all deinen Sinnen wahrzunehmen.

Baue zusätzlich Geräusche, Gerüche, Geschmäcke und Gefühle in deine Vorstellungswelt ein, damit diese so real wie nur möglich erscheint.

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Praxisbeispiel Gehaltsverhandlung:

Bei diesem Beispiel unterteilen wir die bildliche Vorstellung in 2 verschiedene Szenen auf.

Stell dir vor, wie du dich in deinem Avatar befindest und auf die Bürotür deines Chefs oder Personalverantwortlichen zuläufst.

Achte darauf, dass du eine aufrechte und selbstbewusste Körpersprache hast. Du siehst und hörst, wie deine Hand an der Tür klopft.

Anschließend siehst du, wie dein Chef die Tür öffnet und du ihm in die Augen blickst. Den Handschlag, den du als Begrüßung von bekommst, versuchst du zu fühlen, als würde er in der Realität stattfinden.

In der nächsten Szene siehst du, wie du dich auf einem Stuhl an einem Tisch befindest. Gegenüber von dir sitzt dein Chef.

Vor dir liegt dein neuer Arbeitsvertrag, auf welchem dein Wunschgehalt steht. Folgend spürst und siehst du, wie du einen Kugelschreiber in der Hand hast und mit diesem den Vertrag unterzeichnest.

Bevor du die Manifestationsübung beendest, hörst du deinen Chef klar und deutlich die Worte sagen: „Hervorragend, ich gratuliere Ihnen nochmals recht herzlich zu ihrer wohlverdienten Gehaltserhöhung!“

Achtung!

Bei dieser spezifischen Manifestation zum Praxisbeispiel Gehaltserhöhung gilt es speziell auf den Betrag zu achten, den du manifestieren möchtest.

Damit deine Manifestation sich schnellstmöglich verwirklichen kann, müssen deine Gedanken und Gefühle sich im Einklang befinden.

Wenn dein derzeitiges Gehalt 1700 € beträgt und du in deiner bildlichen Vorstellung einen Betrag von 5000 € unterzeichnest, so werden sich Blockaden in deine Manifestation einschleichen.

Wie schon erwähnt, ist das Geheimrezept um Manifestationen wahr werden zu lassen, der Glaube. Wenn du nicht daran glauben kannst, dass du eine Gehaltserhöhung von nahezu 200 % erhalten wirst, so wirst du auch kein zuversichtliches Gefühl ausstrahlen können.

Überlege dir stattdessen, welchen Betrag du für deine Leistung wirklich als angemessen erachtest.

Wenn du in der bildlichen Vorstellung dann einen Vertrag mit diesem Betrag unterzeichnest, werden sich deine Gedanken und Gefühle im Einklang befinden.

2. Methode: „wie im Film“

Der Unterschied zur Technik der bildlichen Vorstellung besteht hierbei darin, dass du die Welt deiner Imagination nicht durch die Augen deines Avatars wahrnimmst, sondern dich selbst betrachtest, als würdest du dir einen Film ansehen, in welchem du die Hauptrolle spielst.

Engelszahl 9 Bedeutung

Die Gehaltsverhandlung, die wir vorhin aus der Sicht des Avatars durchgespielt haben, spielt sich jetzt wie aus der Sicht auf den Bildschirm eines Fernsehgeräts ab.

3. Methode: Die Drohnen-Technik

Anstatt der limitierten Sicht des Avatars bei der bildlichen Vorstellung oder den Einschränkungen durch den Kamerawinkel bei der Filmmethode kannst du dich bei der Drohnen-Technik in jede dir beliebige Sichtweise begeben.

Während der Gehaltsverhandlung bist du eine kleine Drohne, die im ganzen Raum herumfliegen kann.

Das heißt, du kannst dich selbst aus der Sicht deines Chefs beobachten oder umgekehrt. 

Dabei kannst du sogar unter den Tisch fliegen, um dich zu vergewissern, dass deine Füße selbstbewusst ruhen und nicht nervös herumzappeln.

4. Methode: Die Trance-Technik

Unser Unterbewusstsein ist in den letzten Minuten bevor, wir einschlafen und in den ersten Minuten, nachdem wir aufwachen, besonders beeinflussbar.

Während dieser Phasen befinden wir uns in einem tranceartigen Zustand, in dem unser Bewusstsein nahezu ausgeschaltet ist und alle Suggestionen direkt ins Unterbewusstsein gelangen.

Eine passende Suggestion für das Praxisbeispiel Gehaltsverhandlung könnte folgendermaßen lauten:

„Mein neues Gehalt beträgt 2000 €. Für meine Leistungen habe ich es verdient, eine Gegenleistung von 2000 € zu erhalten. Ich freue mich über meinen neuen Arbeitsvertrag.“

Diese Suggestion solltest du am besten 14 Tage lang vor der Gehaltsverhandlung jeden Abend und Morgen mindestens zehnmal wiederholen, um dein Unterbewusstsein nachdrücklich zu beeinflussen.

5. Methode: Bedanke dich

In Markus 11,24 heißt es:

Wenn ihr betet und um etwas bittet, dann glaubt, dass ihr es empfangen habt, und die Bitte wird euch erfüllt werden, was immer es auch sei.

Bei diesem Satz ist besonders auf die Verwendung der Zeiten zu achten.

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Wenn ihr betet und um etwas bittet (Gegenwart), dann glaubt, dass ihr es empfangen habt (Vergangenheit) und die Bitte wird euch erfüllt werden, was immer es auch sei (Zukunft).

Und so könnte man diesen Satz auf unser Beispiel umlegen:

Wenn du für die Gehaltserhöhung betest und bittest, dann glaub, dass du sie bereits erhalten hast und die Bitte wird dir erfüllt werden.

Wir sprechen hier aber über die Dank-Methode. Anstatt für die Gehaltserhöhung zu bitten, danken wir dafür, dass wir diese bereits erhalten haben.

Dankbarkeit ist eine enorm starke und positive Schwingung.

Wenn wir unseren Gedanken das Gefühl der Dankbarkeit beimischen, bringen wir unsere Gedanken und Gefühle wieder in den Einklang mit unserem Wunsch.

Was du für erfolgreiches Manifestieren beachten musst

Der erste und zugleich wichtigste Punkt beim Manifestieren ist zu wissen, was wir überhaupt manifestieren wollen.

Das mag logisch erscheinen, ist aber gar nicht so einfach, wie es klingt.

Wir müssen ganz genau wissen, was wir wollen: Je konkreter die Vorstellung ist, die wir von unserem Wunsch haben, desto eher werden wir auch wirklich das erhalten, was wir uns gewünscht haben.

Das Gesetz der Anziehung achtet nicht darauf, was wir nicht wollen.

Wenn du gewinnen willst, dürfen deine Gedanken nicht darauf gerichtet sein, „nicht“ zu verlieren.

Wiederholst du beispielsweise ständig die Affirmation/Suggestion „Ich will nicht verlieren“, so programmierst du dich selbst auf das Verlieren, denn darauf hast du deine Aufmerksamkeit gerichtet.

Das Gefühl siegt immer über den Gedanken.

Wenn du stets Affirmationen der Liebe sprichst und Liebe visualisierst, dich innerlich aber nicht geliebt fühlst, so wirst du auch keine Liebe anziehen.

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Du musst lernen, dich in deinem Gefühlsleben auf die Frequenzen der Liebe einzuschwingen, damit du diese auch anziehst.

Affirmationen zu sprechen und zu visualisieren sind nur Techniken, die dir dabei helfen, in diesen Zustand zu gelangen.

Im Englischen wird das Gesetz der Anziehung „Law of Attraction“ genannt. Und im Wort Attraction steckt das Wort „Action“.

Damit deine Träume wahr werden, musst du auch bereit dafür sein, diszipliniert für diese zu arbeiten. Arbeite hart und manifestiere smart.

Wenn du mehr über die Themen Manifestation, Gesetz der Anziehung und Unterbewusstsein erfahren möchtest, findest du dazu weitere Informationen in meinem Buch „Geh deinen Weg“. 

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